Hüftarthrose – Operation Hüftprothese

Bei Patienten mit einer bestehenden Hüftgelenksarthrose (Grad 4), die eine schon bestehende Bewegungseinschränkung, Schwierigkeiten und Schmerzen beim Gehen von längeren Strecken und vor allem beim Stiegen aufwärts- oder abwärts- Steigen haben, biete ich eine Gelenksersatz-Operation an.

 

Bildschirmfoto 2019-11-28 um 20.40.34

Es handelt sich um eine sogenannte Hüft-Total Endoprothese. Dabei wird das arthrotisch-degenerativ veränderte Gelenk in einer rund 1-1,5 stündigen OP „ausgetauscht“. Es wird eine aus Titanstahl bestehende Schaftkomponente und eine neu Hüftgelenkspfanne mit Keramik-Inlay implantiert.

Die sog. Hüft-TEP ist einer der Erfolgsgeschichten der operativen Orthopädie, die „Operation des Jahrhunderts“. In einer kürzlich publizierten Studie aus Linz (Pisecky L. et al Jatros Orthopädie & Traumatologie Rheumatologie 3/2020) fand sich ein exzellentes 30-Jahres Ergebniss des von mir verwendeten Alloclassic Geradschaftsystemes.

 Ich führe diese Operation als Belegarzt in mehreren Wiener Kliniken durch. Für die Organisation eines OP Termins und für die notwendige OP Vorbereitung kann ich aufgrund meiner Einbindung in das Ärztezentrum Rahlgasse rasch behilflich sein. Auch der Beginn einer kompetenten Physiotherapie post OP ist zeitnah möglich.

 

HüfteKeramik

Der Krankenhausaufenthalt dauert rund 5-7 Tage, dannach ist ein Gangtraining und Muskeltraining unter physiotherapeutischer Aufsicht erforderlich. Sportarten wie Tennis, Skifahren, Langlaufen oder Eislaufen sind frühestens nach 6-8 Monaten nach der Operation wieder möglich. Golfspielen ist nach rund 3 Monaten wieder möglich.


© Dr. Harald Wolf  2020